Barock Bilderrahmen: prunkvolle Rahmen in Gold und Silber
Ein Barock Bilderrahmen ist der günstigste Weg, einem Raum die Handschrift des Barock zu geben. Er kostet einen Bruchteil eines Möbelstücks, braucht keinen Stellplatz und wiederholt trotzdem genau die Formensprache, die eine vergoldete Kommode oder ein geschnitzter Spiegel im selben Raum vorgibt. Casa Padrino führt diese Rahmen vom Fotoformat bis zur Wandgröße in der Kategorie Bilderrahmen.
Der Reiz liegt in der Verdichtung. Was ein großer Spiegelrahmen über zwei Meter verteilt, drängt sich beim Bilderrahmen auf wenige Zentimeter Rahmenbreite zusammen: Akanthusblätter, Voluten, Perlstäbe, Muschelwerk. Aus der Nähe betrachtet ist ein guter Barockrahmen ein Stück Bildhauerei, das zufällig ein Foto umschließt.
Diese Seite zeigt, welche Formate wofür taugen, wie man mehrere Rahmen zu einer Wand zusammenstellt und woran man einen sauber gearbeiteten Rahmen erkennt. Casa Padrino stattet seit Jahren Villen, Hotels und Restaurants in ganz Europa aus, und Bilderrahmen gehören dabei fast immer zur letzten Schicht, die einen fertig eingerichteten Raum bewohnt aussehen lässt.
Die Formate und wofür sie gedacht sind
Die Rahmen gliedern sich nach Innenmaß, also nach dem Bild, das hineingehört. Drei Gruppen decken den weit überwiegenden Teil der Anwendungen ab:
- Bilderrahmen 10 x 15 cm: das klassische Fotoformat für Kommode, Sekretär, Beistelltisch und Bücherregal. Diese Rahmen stehen, sie hängen selten.
- Bilderrahmen 13 x 18 cm: eine Stufe größer, gut für Porträts und für die Kombination aus zwei oder drei Rahmen auf einer Fläche.
- Große Bilderrahmen: Formate, die an die Wand gehören und dort als eigenständiges Objekt auftreten, mit oder ohne Bild darin.
Ein häufig übersehener Punkt: Bei einem Barockrahmen ist das Außenmaß erheblich größer als das Innenmaß, weil der Rahmen selbst breit und tief ist. Ein Rahmen für ein Bild von 10 mal 15 Zentimetern misst außen leicht 25 mal 30 Zentimeter. Wer nach Stellfläche plant, rechnet mit dem Außenmaß, nicht mit dem Bildformat.
Gold, Silber oder Antikfassung
Die Fassung entscheidet über die Wirkung stärker als die Form. Gold ist der wärmere, klassischere Ton und funktioniert vor gedeckten Wandfarben, dunklem Holz und in Räumen mit warmem Kunstlicht. Silber und Antiksilber sind kühler und ruhiger, sie passen zu grauen und blauen Wandtönen, zu Marmor und zu modernen, hellen Räumen, in denen Gold zu stark auftreten würde.
Antikfassungen stehen dazwischen. Bei ihnen ist die Metallfläche gebrochen, in den Vertiefungen abgedunkelt und an den Kanten leicht durchgerieben. Sie wirken gebraucht statt neu, und genau das macht sie in Altbauten und in Räumen mit echten alten Stücken so brauchbar: Ein fabrikneu glänzender Rahmen fällt neben einem hundert Jahre alten Möbel auf, ein antikisierter nicht.
Wer im selben Raum bereits einen vergoldeten Spiegel stehen hat, sollte die Rahmen in derselben Fassung wählen. Der Zusammenhang entsteht über den Ton, nicht über die Form. Die passenden Spiegel dazu finden Sie auf unserer Seite Barock Spiegel Gold.
Woraus die Rahmen gefertigt sind
Der überwiegende Teil unserer Barockrahmen entsteht aus Polyresin, einem gießfähigen Kunstharz, das über einer Form ausgehärtet und anschließend von Hand gefasst wird. Das Material hat einen konkreten Vorteil gegenüber geschnitztem Holz: Es hält auch sehr feine, tief unterschnittene Ornamente sauber, die in Holz entweder brechen oder unverhältnismäßig teuer würden. Die Bemalung und die Patinierung erfolgen anschließend von Hand, weshalb keine zwei Rahmen exakt gleich aussehen.
Daneben führen wir Rahmen mit Bronzeanteil und einzelne Stücke aus geschnitztem Massivholz. Bronzegefasste Rahmen sind deutlich schwerer und haben eine spürbar kühlere Oberfläche, sie wirken im Raum sofort wertiger und werden häufig für einzelne Schaustücke gewählt statt für eine ganze Wand.
Woran man Qualität erkennt: Die Rückseite ist sauber abgeschlossen, die Aufhängung sitzt fest und mittig, das Glas liegt plan und die Ornamente sind an den Übergängen nachgearbeitet statt einfach abgegossen. An den Rundungen darf keine Gussnaht stehen bleiben.
Mehrere Rahmen zu einer Galeriewand zusammenstellen
Eine Wand aus Barockrahmen ist eines der wenigen Dekorationsmittel, das einen ganzen Raum verändern kann, ohne dass ein Möbelstück angerührt wird. Damit sie funktioniert, braucht sie eine gemeinsame Klammer. Am einfachsten ist die Fassung: alle Rahmen in Gold, alle in Silber, alle in derselben Antikfassung. Formate und Formen dürfen dann frei variieren, das Auge liest die Gruppe trotzdem als Einheit.
Die zweite Möglichkeit ist die Klammer über die Bilder: sehr unterschiedliche Rahmen, aber ein durchgehendes Bildmotiv, etwa ausschließlich Schwarzweißfotografien oder ausschließlich botanische Drucke. Was nicht funktioniert, ist beides frei zu lassen. Verschiedene Fassungen mit verschiedenen Motiven ergeben eine Wand, die unaufgeräumt wirkt statt gesammelt.
Für die Anordnung selbst hat sich bewährt, die Rahmen zuerst auf dem Boden auszulegen und erst dann zu hängen. Eine gemeinsame gedachte Mittellinie auf etwa 155 Zentimeter Höhe hält die Gruppe zusammen, auch wenn die einzelnen Rahmen unterschiedlich groß sind. Zwischen den Rahmen genügen fünf bis acht Zentimeter Abstand, bei sehr ornamentalen Rahmen eher mehr, damit sich die Ornamente nicht ineinander schieben.
Der Rahmen ohne Bild
Ein großer Barockrahmen braucht nicht zwingend einen Inhalt. Leer an die Wand gehängt wird er zum Relief, das die Wandfarbe hinter sich rahmt. Diese Verwendung ist im Objektbereich verbreitet, weil sie zwei Probleme gleichzeitig löst: Sie füllt große Wandflächen und sie umgeht die Frage nach Bildrechten und Motivauswahl vollständig.
Eine Variante davon ist der Rahmen um einen Spiegel, um eine tapezierte Fläche oder um eine Nische. Wer den Rahmen um ein Stück gemusterte Tapete legt, bekommt für sehr wenig Aufwand ein Wandobjekt, das aussieht wie ein bewusst kuratiertes Stück. Passende Muster finden Sie bei unseren Barock Tapeten.
Bilderrahmen als Geschenk und als Serie
Die kleinen Formate gehören zu den Artikeln, die am häufigsten als Geschenk gekauft werden, weil sie unabhängig vom vorhandenen Einrichtungsstil funktionieren und weil ein Foto darin sie persönlich macht. Für Hochzeiten, Taufen und Jubiläen werden regelmäßig Serien desselben Modells abgenommen.
Im Objektgeschäft gilt dasselbe in größerem Maßstab. Hotels bestellen identische Rahmen für alle Zimmer einer Kategorie, Restaurants für eine durchgehende Wandgestaltung, Boutiquen für die Warenpräsentation. Casa Padrino liefert solche Mengen international, stimmt Fassungen ab und arbeitet dabei regelmäßig mit Architekten und Interior-Design-Studios zusammen.
Wer über den Rahmen hinaus den ganzen Stil sucht, findet den Einstieg auf unserer Übersichtsseite Barockmöbel, das weitere Wohnzubehör in der Kategorie Dekoration.
Häufige Fragen zu Barock Bilderrahmen
Welche Größe passt zu welchem Bild?
Maßgeblich ist das Innenmaß, also das Format des Bildes: 10 mal 15 Zentimeter für klassische Fotoabzüge, 13 mal 18 Zentimeter für Porträts und etwas größere Abzüge, darüber die großen Wandformate. Beachten Sie, dass das Außenmaß eines Barockrahmens erheblich größer ausfällt, weil der Rahmen selbst breit und plastisch ist.
Wie viel größer ist das Außenmaß als das Bildformat?
Als Anhaltspunkt kommen bei kleinen Rahmen je Seite sieben bis acht Zentimeter Rahmenbreite hinzu, ein Rahmen für 10 mal 15 Zentimeter misst außen also grob 25 mal 30 Zentimeter. Bei sehr ornamentalen Modellen kann der Unterschied noch größer sein. Das genaue Außenmaß steht bei jedem Artikel in den Produktdaten.
Woraus bestehen die Rahmen?
Überwiegend aus Polyresin, einem gießfähigen Kunstharz, das feine und tief unterschnittene Ornamente sauber hält und anschließend von Hand gefasst und patiniert wird. Daneben führen wir Rahmen mit Bronzeanteil sowie einzelne Stücke aus geschnitztem Massivholz. Bronzerahmen sind deutlich schwerer und kühler in der Oberfläche.
Gold oder Silber, was passt besser?
Gold ist wärmer und klassischer, es funktioniert vor gedeckten Wandfarben, dunklem Holz und warmem Licht. Silber und Antiksilber sind kühler und ruhiger und passen zu grauen und blauen Wandtönen, zu Marmor und zu hellen, modernen Räumen. Steht bereits ein vergoldeter Spiegel im Raum, wählt man die Rahmen in derselben Fassung.
Kann man verschiedene Rahmen an einer Wand mischen?
Ja, wenn es eine gemeinsame Klammer gibt. Entweder alle Rahmen in derselben Fassung bei freier Formatwahl, oder sehr unterschiedliche Rahmen bei einheitlichem Bildmotiv. Beides gleichzeitig frei zu lassen führt zu einer Wand, die unaufgeräumt wirkt.
Auf welcher Höhe hängt man eine Galeriewand?
Man legt eine gedachte gemeinsame Mittellinie auf etwa 155 Zentimeter Höhe und ordnet die Rahmen daran aus, unabhängig von ihrer Einzelgröße. Zwischen den Rahmen genügen fünf bis acht Zentimeter Abstand, bei stark ornamentalen Rahmen eher etwas mehr.
Kann man einen Barockrahmen ohne Bild aufhängen?
Ja, das ist eine bewusste und im Objektbereich verbreitete Gestaltung. Der leere Rahmen wird zum Wandrelief und rahmt die Wandfarbe oder eine tapezierte Fläche. Große Formate eignen sich dafür besonders, weil sie auch ohne Inhalt genug Präsenz haben.
Wie reinigt man einen Barockrahmen?
Staub mit einem weichen, trockenen Pinsel aus den Ornamenten holen, nicht mit einem Tuch, das an den Verzierungen hängen bleibt. Glatte Flächen bei Bedarf mit einem leicht angefeuchteten Mikrofasertuch abnehmen und sofort trocken nachwischen. Keine Scheuermittel und keine alkoholhaltigen Reiniger verwenden.
Sind die Rahmen zum Hängen oder zum Stellen?
Die kleinen Formate sind überwiegend zum Stellen gedacht und haben eine rückseitige Stütze, viele lassen sich zusätzlich hängen. Die großen Formate sind Wandobjekte. Welche Aufhängung ein Artikel mitbringt, steht in der Produktbeschreibung.
Gibt es die Rahmen auch in größerer Stückzahl für Hotels?
Ja. Casa Padrino liefert identische Rahmen in Serie für Hotelzimmer, Restaurants, Boutiquen und Privatprojekte, international und in Abstimmung mit Architekten und Interior-Design-Studios. Anfragen zu größeren Mengen beantworten wir mit einer konkreten Verfügbarkeits- und Terminaussage.
Casa Padrino
Casa Padrino steht seit vielen Jahren für Luxusmöbel und hochwertige Wohnaccessoires im Barock-, Jugendstil- und Art-Deco-Segment. Das Sortiment reicht vom einzelnen Bilderrahmen bis zur kompletten Ausstattung von Villen, Hotels, Restaurants und Schlössern, gefertigt in Manufakturen, die Fassung und Patina von Hand ausführen. Wir liefern international. Das vollständige Angebot finden Sie unter www.casa-padrino.de.




