Beistelltisch zwischen zwei Sesseln: welche Form verbindet
Wer zwei Sessel nebeneinander stellt, steht oft vor der Frage: Welcher Beistelltisch passt in die Mitte? Die Form entscheidet darüber, ob der Tisch beide Sitzplätze gleich gut bedient oder ob er optisch stört. Rund, rechteckig oder oval, jede Variante hat ihre Berechtigung, doch nicht jede funktioniert in jeder Konstellation. Dieser Beitrag zeigt, worauf Sie bei der Wahl achten sollten und welche Form sich für welche Anordnung eignet.
Runde Tische für symmetrische Anordnungen
Ein runder Beistelltisch ist die klassische Wahl, wenn zwei Sessel symmetrisch zueinander stehen. Die Form wirkt ausgleichend und lässt sich von beiden Seiten gleich gut erreichen. Der Durchmesser sollte zwischen 40 und 60 Zentimetern liegen, damit genug Ablagefläche vorhanden ist, ohne dass der Tisch den Raum zwischen den Sitzplätzen dominiert. Besonders bei Barock- oder Jugendstil-Sesseln unterstreicht ein runder Tisch die geschwungenen Linien der Möbel.
Rechteckige Tische bei versetzter Aufstellung
Stehen die Sessel leicht versetzt oder im rechten Winkel zueinander, kann ein rechteckiger Beistelltisch sinnvoller sein. Die längere Seite orientiert sich dann an der Hauptsitzrichtung und bietet mehr Ablagefläche in die Tiefe. Idealmaße liegen bei 50 bis 70 Zentimetern Länge und 30 bis 40 Zentimetern Breite. Rechteckige Formen passen gut zu geradlinigen, modernen Sesseln oder zu Chesterfield-Modellen mit klarer Kontur.
Ovale Tische als Kompromiss
Die ovale Form vereint die Vorteile beider Varianten: Sie ist weicher als ein Rechteck und bietet mehr Fläche als ein Kreis. Ein ovaler Tisch funktioniert besonders dann gut, wenn die Sessel nicht exakt parallel stehen oder wenn Sie häufig zwischen verschiedenen Sitzpositionen wechseln. Die Auswahl an Beistelltische in ovaler Form ist groß, von barocken Modellen mit geschwungenen Beinen bis zu schlichten Landhaus-Varianten.
Höhe und Proportionen beachten
Unabhängig von der Form sollte die Tischhöhe zur Sitzhöhe der Sessel passen. Als Faustregel gilt: Der Tisch darf maximal fünf Zentimeter höher oder niedriger sein als die Armlehne. Bei Sesseln ohne Armlehne orientieren Sie sich an der Sitzhöhe plus 15 Zentimeter. So bleibt der Tisch bequem erreichbar, ohne dass Sie sich strecken oder bücken müssen.
Material und Stil aufeinander abstimmen
Die Form allein entscheidet nicht über die Wirkung. Ein runder Marmortisch wirkt anders als ein runder Holztisch, selbst bei identischen Maßen. Bei Barockmöbeln harmonieren vergoldete oder bronzefarbene Metallfüße mit geschwungenen Formen. Moderne Sessel vertragen klare Linien und Materialien wie Glas oder mattes Metall. Achten Sie darauf, dass der Tisch nicht schwerer wirkt als die Sessel, sonst kippt die Balance im Raum.
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