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Kommode als Raumteiler: Die richtige Höhe und Rückseitengestaltung

von admin - 10 Sep, 2026

Kommode als Raumteiler: Die richtige Höhe und Rückseitengestaltung

Kommode als Raumteiler: welche Höhe und welche Rückseite

Sie möchten einen offenen Wohnbereich gliedern, ohne eine Wand zu ziehen? Eine Kommode kann als Raumteiler dienen und gleichzeitig Stauraum bieten. Dabei stellen sich zwei zentrale Fragen: Wie hoch sollte die Kommode sein, damit sie den Raum teilt, ohne ihn zu sehr abzuschotten? Und wie sieht es mit der Rückseite aus, die ja nun sichtbar wird?

Die richtige Höhe für einen Raumteiler

Eine Kommode als Raumteiler sollte hoch genug sein, um eine optische Grenze zu schaffen, aber niedrig genug, um Licht und Blickachsen nicht vollständig zu blockieren. Bewährt haben sich Höhen zwischen 90 und 120 cm. Bei dieser Höhe bleibt der Raum offen und luftig, während im Sitzen eine klare Abtrennung spürbar wird. Für stärkere Abgrenzung können Sie auch auf 140 bis 160 cm gehen, dann wirkt die Trennung deutlicher, der Raum aber auch geschlossener.

Rückseite: sichtbar oder verkleidet

Steht die Kommode frei im Raum, wird die Rückseite zur zweiten Schauseite. Viele Kommoden sind jedoch nur von vorn gestaltet, die Rückwand besteht oft aus einfacher Spanplatte oder dünnem Sperrholz. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die Rückseite furniert, lackiert oder anderweitig veredelt ist. Ist das nicht der Fall, können Sie die Rückseite mit Stoff bespannen, mit einer Holzplatte verkleiden oder mit Farbe behandeln.

Beidseitig nutzbare Modelle

Einige Hersteller bieten Kommoden an, die von beiden Seiten zugänglich sind oder zumindest beidseitig ansprechend verarbeitet wurden. Solche Modelle haben entweder Schubladen auf beiden Seiten oder eine durchgehend hochwertige Oberfläche. Das ist besonders praktisch, wenn Sie die Kommode zwischen Wohn- und Essbereich oder im Flur einsetzen möchten. Achten Sie auf Beschreibungen wie "allseitig furniert" oder "beidseitig nutzbar".

Breite und Tiefe im Verhältnis

Die Breite sollte zur Raumgröße passen. Für einen Raumteiler eignen sich Breiten ab 120 cm, damit die Kommode Präsenz zeigt. Die Tiefe liegt idealerweise zwischen 40 und 50 cm, so bleibt auf beiden Seiten genug Bewegungsfreiheit. Bei sehr schmalen Räumen können auch 35 cm ausreichen, dann ist aber weniger Stauraum vorhanden. Bedenken Sie, dass die Kommode von beiden Seiten zugänglich sein sollte, ohne dass sie im Weg steht.

Materialwahl und Stabilität

Freistehende Möbel sollten standfest sein. Massivholz oder furnierte MDF-Platten bieten ausreichend Gewicht und Stabilität. Achten Sie darauf, dass die Kommode nicht zu leicht ist, sonst kann sie bei Berührung wackeln. Eine Sockelkonstruktion oder verstellbare Füße sorgen für sicheren Stand, auch auf unebenen Böden. Bei höheren Modellen kann eine Wandsicherung sinnvoll sein, vor allem wenn Kinder im Haushalt leben.

Gestaltung und Funktion kombinieren

Nutzen Sie die Oberseite der Kommode als Ablagefläche für Deko, Pflanzen oder Leuchten. So wird der Raumteiler zum gestalterischen Element. Die Schubladen oder Türen können Sie für Geschirr, Textilien oder Büromaterial nutzen, je nachdem, welche Bereiche Sie trennen. Eine durchdachte Auswahl an Kommoden hilft Ihnen, Funktion und Optik in Einklang zu bringen, ohne dass die Rückseite zur Schwachstelle wird.

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