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„Der Preis spielt keine Rolle“: Luxusmöbel im Barockstil

von Marvin Schertl - 20 Oct, 2022

„Der Preis spielt keine Rolle“: Luxusmöbel im Barockstil

„Der Preis spielt keine Rolle"

Es gibt einen Satz, den Marvin Schertl in Gesprächen über seine Kundschaft immer wieder hört, und er sagt ihn selbst ohne Umschweife: „Der Preis spielt keine Rolle." Er beschreibt damit kein Preisschild, sondern eine Haltung. Wer ein Haus einrichtet, in dem Menschen empfangen werden, rechnet nicht in Quadratmeterpreisen, sondern in Wirkung.

Das Haus in Zahlen

Versand: ein bis zwei Lkw-Ladungen Möbel täglich
Märkte: Schweiz, USA, Dubai, Italien, Côte d'Azur, Monaco
Fertigung: Möbel in Italien, Keramik in Spanien, Messing in Indien
Sonderanfertigung: Kutschen im Stil der Königshäuser, ab 90.000 Euro
Stile: Barock, Art déco, Neoklassik, Jugendstil

Die besten Kunden sitzen im Ausland

„Unsere besten Kunden sind nicht in Deutschland ansässig", sagt Schertl. „Wir haben starke Kunden in der Schweiz, in den USA, in Dubai, in Italien, an der Côte d'Azur und in Monaco. Unsere Kunden lieben die ausgefallenen Produkte und die hochwertige Qualität von Casa Padrino."

Über die Preisfrage spricht er offen: „Unsere Kunden haben einen Fuhrpark, mehrere Villen, Angestellte und vieles mehr. Das alles muss unterhalten werden, und vor allem muss es erst einmal eingerichtet werden. Da kommen wir ins Spiel und bieten Produkte, die der Kunde vorher noch nicht live gesehen hat, Produkte, die ans Herz gehen und Emotionen hervorrufen."

Vom Spiegelkonsoltisch bis zur goldenen Kutsche

Das Sortiment reicht von Spiegelkonsolen in Gold mit Marmorplatten über Springbrunnen im Barockstil, meterlange Esstische mit handgefertigten Schnitzereien, prunkvolle Betten und große Skulpturen bis zu goldenen Badewannen und der kompletten Ausstattung für Haus und Garten.

Dazu kommen die Sonderwünsche: „Wir haben Kunden, die möchten eine goldene Kutsche, komplett mit allen Details, so wie in alten Zeiten. Wir liefern diese im Stil der Königsfamilie." Kutschen dieser Art beginnen bei 90.000 Euro und entstehen vollständig in Handarbeit. Eines dieser Stücke, eine Kutsche im Stil Ludwigs XIV., steht heute in einem Pariser Museum.

Was ein Preis in diesem Segment eigentlich abbildet

Der Unterschied zwischen einem Möbelstück für 900 und einem für 9.000 Euro liegt selten im Material allein. Er liegt in den Stunden, die jemand mit der Hand daran verbracht hat: eine Schnitzerei, die nicht gefräst ist. Eine Vergoldung, die aus Blattgold besteht und nicht aus Lack. Ein Marmor, der massiv ist und nicht furniert. Eine Polsterung, die aufgebaut und nicht aufgelegt wurde. Gefertigt wird bei Casa Padrino überwiegend in Handarbeit, die Möbel in Italien, Keramik bei spanischen Kunsthandwerkern, Messing in indischen Werkstätten. Maße, Material und Oberfläche sind für jedes Projekt frei wählbar, bis hin zum Einzelstück, das es kein zweites Mal gibt.

Wo die Entwürfe herkommen

Die Anregungen holt sich der Designer vor Ort. Fast monatlich reist Schertl in europäische Luxushotels, um Eindrücke für neue Entwürfe zu sammeln. „Ich mag es, mich in Schlössern und historischen Gebäuden aufzuhalten. Die alten Grandhotels haben mich schon immer beeindruckt, das sind noch richtige Hotels mit Flair." Zuletzt kam er aus Florenz zurück, beeindruckt vom Haus und vom Mobiliar.

Dieselbe Haltung führt das Haus auf die großen Abende Europas, von Monte-Carlo über Wien bis Cannes. Wer für solche Räume entwirft, muss sie von innen kennen.

Über Casa Padrino

Casa Padrino ist eine internationale Luxusmöbel- und Interiormarke aus Essen, gegründet 2007 von Marvin Schertl und gemeinsam mit Dr. Sina Schertl geführt. Die Marke steht für handgefertigte Möbel und Dekoration im Barock-, Art-déco-, Neoklassik- und Jugendstil. Casa Padrino stattet Luxushotels, Villen, Yachten, Restaurants und Boutiquen weltweit aus, richtet auf Wunsch komplette Objekte ein und fertigt individuelle Einzelstücke.

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