Luxusmöbel Wien: Einrichtung für Altbau, Beletage und Palais
Luxusmöbel Wien: Keine andere Stadt im deutschsprachigen Raum hat so viel Raumhöhe im Bestand. Wer in Wien eine Gründerzeitwohnung, ein Palais-Geschoss oder eine Beletage einrichtet, arbeitet mit Proportionen, für die die meisten heutigen Möbel schlicht nicht gemacht sind. Casa Padrino liefert nach Wien genau die Formate, die diese Räume verlangen: Luxusmöbel, Barockmöbel und Maßanfertigungen für Wohnungen, Stadthäuser, Kanzleien, Praxen und Objekte.
Wien ist dabei kein einheitlicher Markt, sondern ein Nebeneinander sehr verschiedener Bestände: das Ringstraßenensemble mit seinen Palais, die dichten Zinshausviertel der Bezirke innerhalb des Gürtels, die Villenlagen in Döbling und Hietzing, dazu Neubau und Penthouse an der Donau. Diese Seite geht die Wiener Bausubstanz durch und zeigt, welche Möbelentscheidungen daraus folgen.
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Casa Padrino Luxus Kristall Kronleuchter Silber Ø 55 x H. 220 cm - Prunkvolle Messing Kronleuchter mit böhmischem Kristallglas - Barock Möbel - Edel & Prunkvoll
Casa Padrino Luxus Kronleuchter Grün Ø 76 x H. 68 cm - Handgefertigter Kronleuchter aus Schmiedeeisen mit Blattwerk - Luxus Kollektion - Edel & Prunkvoll
Casa Padrino Luxus Kristall Kronleuchter Gold Ø 120 x H. 400 cm - Prunkvolle Messing Kronleuchter mit böhmischem Kristallglas - Barock Möbel - Edel & PrunkvollDie Raumhöhe ist der eigentliche Luxus
Der Wiener Altbau der Gründerzeit hat in den Wohngeschossen Raumhöhen, die je nach Baujahr und Geschoss zwischen etwa 3,20 und über 4 Metern liegen. In der Beletage, dem ersten Obergeschoss des repräsentativen Zinshauses, sind es die höchsten Werte des Hauses. Diese Höhe ist keine Nebensache, sie verändert jede Einrichtungsentscheidung.
Die wichtigste Folge ist die häufigste Fehlerquelle in Wien: zu kleine Möbel. Ein Sofa in Standardhöhe wirkt unter einer vier Meter hohen Stuckdecke wie hineingestellt, nicht wie hingehört. Der Raum saugt Volumen auf. Was hier trägt, sind Möbel mit Präsenz: ein Sofa mit hoher Rückenlehne, ein Standspiegel im Hochformat, eine Vitrine, die die Wand bis in die obere Hälfte besetzt, und vor allem Licht, das in der Höhe hängt.
Für den Kronleuchter gilt in Wien eine einfache Rechnung: Unterkante der Leuchte etwa 2,10 bis 2,20 Meter über dem Boden, damit man darunter gehen kann. Bei 3,60 Metern Raumhöhe bleiben also rund anderthalb Meter für die Leuchte selbst, was eine Größenordnung erlaubt, die in einem Neubau undenkbar wäre. Über einem Esstisch darf die Unterkante tiefer liegen, weil dort niemand steht: 75 bis 85 Zentimeter über der Tischplatte sind der übliche Wert.
Das Zinshaus verstehen: Straßenseite, Hofseite, Beletage
Das Wiener Zinshaus ist streng hierarchisch gebaut, und diese Hierarchie steckt bis heute in jeder Wohnung. Zur Straße lagen die repräsentativen Räume, Salon und Speisezimmer, mit den größten Fenstern, dem meisten Stuck und der höchsten Decke. Zum Hof lagen Küche, Kabinett und Dienstbotenzimmer, niedriger, schmaler, schlichter. Dazwischen liegt oft ein langer Vorraum, an dem alle Zimmer aufgereiht sind.
Für die Einrichtung heißt das: Die Wohnung verträgt und verlangt zwei unterschiedliche Register. Straßenseitig funktioniert das ganze prunkvolle Repertoire, von der Barock Kommode über den Barock Spiegel bis zum großen Lüster. Hofseitig, in den niedrigeren und schmaleren Räumen, gewinnt Zurückhaltung: klare Formen, weniger Höhe, dafür gute Materialien.
Der lange Vorraum ist die unterschätzte Fläche jeder Wiener Altbauwohnung. Er ist meist schmal, dunkel und wird als Durchgang behandelt. Genau dafür wurden Konsolentische erfunden: schmal in der Tiefe, mit einem Spiegel darüber, der das wenige Licht der Zimmertüren zurückwirft. Eine Konsole mit Spiegel macht aus dem Wiener Vorraum in einem einzigen Schritt einen Raum.
Kastenfenster, Fischgrätparkett, Flügeltür
Drei Bauteile des Wiener Altbaus bestimmen praktisch, was möglich ist. Erstens das Kastenfenster: zwei Fensterebenen mit Luftraum dazwischen, tiefe Laibung, meist eine Fensterbank in Brüstungshöhe. Vor einem Kastenfenster steht nichts Hohes, sonst verliert der Raum sein Licht. Der Platz davor gehört einem Sessel, einem Beistelltisch oder einer niedrigen Bank.
Zweitens das Fischgrätparkett. Es ist ein starkes Muster, das den Boden optisch in Bewegung versetzt. Teppiche mit eigenem Muster geraten damit in Konkurrenz, einfarbige Flächen dagegen beruhigen. Und schwere Möbel brauchen auf altem Parkett Verteilerfüße oder Unterlagen, weil das Holz sonst punktuell nachgibt.
Drittens die Flügeltür. Sie ist der Grund, warum in Wiener Altbauwohnungen fast jedes Möbel hineinpasst, das anderswo scheitert: zweiflügelig geöffnet ergeben sich Durchgangsbreiten, die weit über einer modernen Zimmertür liegen. Der Engpass liegt in Wien fast nie in der Wohnung, sondern im Stiegenhaus und im Aufzug, dazu unten mehr.
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Ringstraße und Historismus: warum Wien Prunk verträgt
Wien ist eine der wenigen europäischen Städte, in denen ein prunkvolles Möbel nicht erklärungsbedürftig ist. Der Grund liegt in der Bauzeit selbst. Die Ringstraße wurde ab 1857 in einem Zug als repräsentatives Ensemble errichtet, und ihre Architekten zitierten dabei alle historischen Stile gleichzeitig: die Staatsoper in Neorenaissance, das Rathaus neogotisch, das Parlament in griechischer Form, die Hofburg-Erweiterung im Neobarock. Der Historismus war kein Nebenweg, er war das Programm.
Dahinter steht der ältere Bestand: das Belvedere von Johann Lukas von Hildebrandt, die Karlskirche von Fischer von Erlach, Schönbrunn. In einer Stadt mit dieser Bausubstanz ist ein vergoldeter Barock Sessel im Salon kein Kostüm, sondern ein Zitat aus der Nachbarschaft.
Praktisch bewährt sich in Wiener Altbauten meist die Mischung statt der reinen Lehre: ein oder zwei starke historische Stücke, dazu ruhige moderne Polstermöbel. Eine vollständig barock eingerichtete Wohnung kippt schnell ins Museale. Ein Barock Esstisch mit modernen gepolsterten Stühlen dagegen funktioniert in fast jedem Wiener Speisezimmer.
Die Wiener Lagen und ihre Eigenheiten
Innere Stadt. Der kleinste und dichteste Bestand, häufig unter Denkmalschutz, oft ohne Zufahrt und mit engen Stiegenhäusern. Hier zählt jedes Zentimetermaß, und die Anlieferung will vorher besprochen sein.
Cottageviertel in Währing und Döbling. Das großbürgerliche Wien: freistehende Villen mit Garten, hohe Räume, oft mit Bibliothek und Musikzimmer im ursprünglichen Grundriss. Hier sind auch große Formate unproblematisch, und der Garten kommt als weiterer Raum dazu.
Hietzing rund um Schönbrunn. Villen aus verschiedenen Epochen, viel Jugendstil, große Grundstücke. Ein Bestand, in dem Repräsentation und Rückzug gleichzeitig gefragt sind.
Josefstadt, Neubau, Wieden. Dichte Zinshausviertel mit hochwertigen Sanierungen und vielen Dachgeschossausbauten. Der Dachgeschossausbau ist ein eigener Fall: viel Licht, viel Terrasse, dafür Schrägen und Kniestöcke, an denen Serienmöbel scheitern.
Donaustadt und die Neubaugebiete. Penthäuser mit großen Fensterflächen und offenen Grundrissen. Hier gilt das Gegenteil der Altbauregel: Nicht Höhe, sondern Fläche muss gefüllt werden, und Möbel stehen frei im Raum statt an der Wand.
Wenn die Wohnung auch Kanzlei, Praxis oder Galerie ist
Ein Wiener Merkmal: Ein erheblicher Teil der repräsentativen Altbauflächen wird nicht nur bewohnt, sondern auch beruflich genutzt. Anwaltskanzleien, Notariate, Arztpraxen, Steuerberatungen, Galerien und Verlage sitzen traditionell in Zinshausgeschossen, oft in der Beletage, und der Empfangsbereich ist Teil der Außendarstellung.
Für diese Nutzung gelten andere Anforderungen als im Privatbereich. Sitzmöbel im Wartebereich müssen Dauerbelastung aushalten und sich reinigen lassen, deshalb Leder oder dichte Gewebe statt empfindlicher Bezüge. Die Möbel müssen nachbestellbar sein, weil ein einzelner beschädigter Sessel nicht das ganze Ensemble entwerten darf. Und die Anmutung soll seriös sein, nicht privat: Hotel- und Objektsessel, ein großer Spiegel, eine Konsole und gutes Licht reichen für einen Empfang meist aus.
Das Wiener Nadelöhr: Stiegenhaus, Aufzug, Hofzufahrt
In Wien scheitert eine Möbellieferung selten am Zimmer und fast immer am Weg dorthin. Drei Punkte klären wir deshalb vor jeder größeren Lieferung.
- Der Aufzug. Viele nachträglich eingebaute Aufzüge in Gründerzeithäusern sind sehr klein, teils unter einem Quadratmeter Grundfläche. Ein Zweisitzer passt selten hinein. Maße der Kabine und der Türöffnung vorher nehmen.
- Das Stiegenhaus. Wiener Altbautreppen sind breit, haben aber enge Podeste und ein schmales Auge in der Mitte. Sperrige Stücke gehen oft über die Treppe, wenn Füße und Lehnen abgenommen werden können. Das ist bei vielen unserer Modelle möglich.
- Die Zufahrt. In der Inneren Stadt und in den dichten Bezirken gibt es Fußgängerzonen, Ladezonen mit Zeitfenstern und Einfahrten, die für einen Lkw zu niedrig sind. Wenn das bekannt ist, planen wir mit einem kleineren Fahrzeug.
Die Lieferung erfolgt frei Bordsteinkante; der Transport in die Wohnung ist nicht Teil der Lieferung und sollte in Wien wegen der beschriebenen Engstellen mit Helfern oder einem Möbeltransportdienst organisiert sein. Österreich gehört zum EU-Binnenmarkt, deshalb entfallen Zoll und Einfuhrabgaben.
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Casa Padrino Konsole im Landhausstil mit 1 Schublade und Eichenholzplatte, 100 x 45 x 89 cmHotellerie und Gastronomie in Wien
Wien ist ganzjährig Städtereiseziel und Kongressstandort, die Auslastung bricht anders als in den Alpen nie vollständig ein. Renoviert wird deshalb nicht in einer klar abgegrenzten Zwischensaison, sondern geschossweise im laufenden Betrieb. Für die Ausstattung heißt das: Lieferungen in Etappen, verlässliche Nachbestellbarkeit über Jahre und Möbel, die sich ohne Baustelle austauschen lassen.
Dazu kommt die Wiener Kaffeehaus- und Restaurantkultur mit ihrem eigenen Möbelvokabular: Bank an der Wand, Sessel und Stuhl im Raum, Spiegel zur Vergrößerung, warmes Licht. Für Lobby, Bar und Restaurant sind die Hotel- und Restaurantsessel, die Sitzbänke und die Hotelmöbel und Objektdekoration die üblichen Einstiegspunkte. Größere Vorhaben laufen über Hoteleinrichtung.
Häufige Fragen zu Luxusmöbeln in Wien
Wie groß darf ein Kronleuchter in einer Wiener Altbauwohnung sein?
Größer als überall sonst. Faustregel: Die Unterkante sollte etwa 2,10 bis 2,20 Meter über dem Boden liegen, damit man bequem darunter gehen kann. Bei 3,60 Metern Raumhöhe bleiben also rund 1,40 Meter für die Leuchte. Über einem Esstisch darf sie tiefer hängen, üblich sind 75 bis 85 Zentimeter über der Tischplatte. Der häufigere Fehler in Wien ist nicht der zu große, sondern der zu kleine Luster.
Passt ein großes Sofa durch ein Wiener Stiegenhaus?
Meistens ja, aber selten durch den Aufzug. Nachträglich eingebaute Aufzüge in Gründerzeithäusern haben oft weniger als einen Quadratmeter Kabinenfläche. Über die Treppe geht dagegen fast alles, sofern Füße und Rückenlehnen abnehmbar sind, was bei vielen Modellen der Fall ist. Nehmen Sie vor der Bestellung die Maße von Kabine, Türöffnung, Podest und Wohnungstür.
Was stellt man in den langen Vorraum einer Altbauwohnung?
Einen Konsolentisch mit einem großen Spiegel darüber. Der Vorraum ist schmal und dunkel, ein tiefes Möbel würde ihn verstellen. Eine Konsole ist flach genug, der Spiegel wirft das Licht der Zimmertüren zurück und verdoppelt die Raumtiefe optisch. Ergänzend eine Sitzbank oder ein einzelner Sessel, wenn die Breite es zulässt.
Verträgt Fischgrätparkett einen gemusterten Teppich?
Selten gut. Fischgrät ist selbst ein starkes Muster, ein zweites daneben macht den Boden unruhig. Einfarbige Flächen oder sehr zurückhaltende Strukturen sind die sicherere Wahl. Achten Sie außerdem bei schweren Möbeln auf Verteilerfüße oder Unterlagen, weil altes Parkett unter Punktlast nachgeben kann.
Wie richtet man einen Dachgeschossausbau in Wien ein?
Der Dachausbau bringt Licht und Terrasse, aber Schrägen und Kniestöcke. Serienschränke passen dort fast nie. Sinnvoll sind niedrige Kastenmöbel entlang der Schräge, freistehende Stücke in der Raummitte unter dem First und Maßanfertigungen dort, wo eine feste Höhe verlangt ist. Wir fertigen zahlreiche Modelle in abweichenden Höhen und Tiefen.
Eignen sich die Möbel für eine Kanzlei oder Praxis in der Beletage?
Ja, mit der richtigen Auswahl. Achten Sie auf strapazierfähige Bezüge, am besten Leder oder dichte Gewebe, und auf Modelle, die über Jahre nachbestellbar sind. Für den Empfang reichen meist wenige Elemente: eine Sitzgruppe aus Objektsesseln, eine Konsole, ein großer Spiegel und eine gute Lichtquelle. Sprechen Sie uns auf die konkrete Nutzung an, dann sagen wir Ihnen zu einem Modell, ob es dafür taugt.
Fallen bei Lieferung nach Wien Zollgebühren an?
Nein. Österreich ist Teil des EU-Binnenmarkts, es gibt keine Verzollung und keine Einfuhrabgaben. Die Bestellung läuft wie eine innerdeutsche ab. Die Versandkosten hängen von Volumen und Gewicht ab und werden vor der Bestellung genannt.
Liefern Sie in die Wohnung oder nur bis zur Straße?
Die Anlieferung erfolgt frei Bordsteinkante. Der Weg über Stiegenhaus oder Aufzug in die Wohnung ist nicht Bestandteil der Lieferung. Gerade in Wien empfehlen wir, dafür Helfer oder einen Möbeltransportdienst einzuplanen, weil die Engstellen im Altbau erfahrungsgemäß mehr Zeit kosten als der Weg vom Lkw zur Haustür.
Wie kombiniert man Barockmöbel mit modernen Möbeln?
Über die Anzahl. Ein oder zwei historische Stücke tragen einen Raum, fünf konkurrieren miteinander. Bewährt hat sich, das prunkvolle Möbel als Solitär zu setzen, etwa eine vergoldete Kommode, einen großen Spiegel oder einen Barock Esstisch, und alles andere ruhig zu halten. Moderne gepolsterte Stühle an einem Barocktisch sind in Wiener Speisezimmern eine der verlässlichsten Kombinationen.
Gibt es ein Geschäft von Casa Padrino in Wien?
Nein. Wir unterhalten in Wien kein Ladengeschäft und keinen Showroom. Ausgewählt wird online, beraten wird persönlich per Telefon und E-Mail, geliefert wird per Spedition. Dieses Modell ist der Grund, warum wir ein Sortiment in dieser Breite anbieten können, das kein einzelnes Geschäft vorhalten könnte.
Luxusmöbel für Wien bei Casa Padrino
Ob Beletage im ersten Bezirk, Zinshauswohnung in der Josefstadt, Villa im Cottageviertel, Dachgeschoss in Neubau oder Penthouse an der Donau: Die Wiener Bestände unterscheiden sich stärker voneinander als es die gemeinsame Stadtgrenze vermuten lässt. Casa Padrino liefert für alle diese Fälle aus einem Sortiment, das von ruhig und modern bis prunkvoll barock reicht, und fertigt an, wo Standardmaße nicht passen.
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